... und versetzen Sie sich in eine heitere, humorvolle Stimmung.
Ein besseres und preiswerteres Mittel zur Erhaltung Ihrer Gesundheit bekommen Sie nirgendwo.
Lachyoga ist ein, auf
leicht erlernbaren Übungen, aufbauendes
ganzheitliches Entspannungs- und
Stressbewältigungstraining, welches Atmen und
Lachen miteinander verbindet. Die Übungen des
Lach-Yoga verhelfen uns zu mehr Kreativität, Intuition,
Heiterkeit und körperlichem Wohlbefinden und bringen uns mit
anderen Menschen auf
eine fröhliche Weise zusammmen, wie wir es im Alltag heute nicht
mehr erleben. Lachyoga stärkt unsere seelische und
körperliche Stabilität – nicht nur, aber
besonders in Krisensituationen. Es baut auf der Tradition des
Hatha-Yoga auf und wurde 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria
entwickelt.
... Lachforschung oder Gelotologie wurde Ende der 70er Jahre zum ersten Mal in Amerika erwähnt. Der damals an Morbus Bechterew schwer erkrankte Journalist Norman Cousins verordnete sich selbst eine Lachtherapie, indem er monatelang lustige Filme schaute und sich so von der Krankheit befreite. Unglaublich, aber wahr. Von solchen wunderbaren Krankheitsgeschichten gibt es, forscht man einmal genauer nach, recht viele. Später gründete Norman Cousins an der Universität von Los Angeles eine Abteilung für therapeutische Humorforschung.
Und heute plädieren viele Ärzte und Psychologen sogar schon für das «Lachen auf Rezept». Es entspanne, sagen sie, löse verkrampfte Muskeln in Schultern und Nacken, stimuliere das Gehirn und trainiere sogar das Herz. «Lachen bis die Tränen fließen», scheint somit ein perfekter Herzschutz zu sein. Kichern und Prusten verbessern nachweislich die Durchblutung. Denn durch das Lachen werden vermehrt Katecholamine und Endorphine abgesondert, die wiederum den Sauerstoffgehalt im Blut erhöhen. Dies entspannt die Arterien, erhöht den Puls und senkt den Blutdruck. Und das hat enorme Auswirkungen auf alle Herz- und Gefäßkrankheiten. Und darüber hinaus führt es zu einer Stärkung des Immunsystems. Diese Erkenntnisse fanden Wissenschaftler der University of Maryland in Baltimore 2006 in einer Studie heraus.
Und selbst bei Depressionen habe man verblüffende Resultate erzielt. Lachen sei wie innerlicheres Jogging für den Organismus und gleichzeitig Balsam für die Seele. Menschen, die lachen können, sind besser ausbalanciert. Lachen heilt, weil es den Lachenden wieder in seine Mitte führt. Wer sich also bewusst entscheidet, ausgiebig zu lachen, setzt einen positiven Kreislauf in Gang. Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden allein bei einem Lachvorgang aktiviert. Können Sie sich vorstellen, dass vor 40 Jahren 3 x mehr gelacht wurde als heute? Und dass z.B. in Portugal durchschnittlich 18 Minuten pro Tag gelacht wird und in Deutschland nur 6?
Mittlerweile gibt es in der ganzen Welt Mediziner, die auf Humor am Krankenbett schwören. Sicher haben Sie schon von den berühmten «Clown-Doktoren» gehört. Diese «Rote-Nasen-Doktoren» feiern gerade in Kinderkliniken große Erfolge. Können doch die kleinen Patienten, wenn auch nur für kurze Zeit, ihr Leid und ihre Schmerzen einfach mal vergessen. Lachen schafft die nötige Distanz, zerstreut den Geist und tut einfach nur gut. Die Magie und der Zauber der Clowns wirkt so ansteckend und erheiternd, dass jede verzwickte Situation mit einem Lächeln gelöst wird. Statt Pillen verteilt der Doktor Luftballons, eine Spritze verwandelt sich zur Flöte und aus einem Krankenzimmer kann schon mal ein Zirkuszelt werden. Die Ängste der Kinder verfliegen im Nu und pure Lebensfreude übernimmt das Kommando.
Kommen wir am Ende noch einmal auf unsere Lacheinheiten pro Tag zurück. Gesunde Kinder lachen durchschnittlich 400 mal am Tag, Erwachsene nur mehr 15 mal und depressive Menschen so gut wie nie. Setzen Sie alles dran, dass Sie Ihre persönlichen LPTs auf 30 pro Tag erhöhen. Dann tun Sie sich und Ihrer Gesundheit wirklich etwas Gutes.