"Ein Krankenhaus als Kunstwerk". Das war noch nie da. Der Künstler Hubertus Salinger und seine Frau Martina Salin- ger-Rost haben neun Monate im Marien- hospital Herne ihre "HeilKUNST" präsen- tiert - innerhalb des Hauses sowie außen.

Kulturhauptstadt 2010 Marienhospital Herne

Es war Ende Dezember 2009, kurz vor dem Weihnachtsfest, als ich Herrn Hellmann, dem Geschäftsführer des Marienhospital Herne, meine Idee zur Kulturhauptstadt 2010 vorstellte. Eine neue Fassade sollte es sein - mit viel Farbe, mit viel Kunst und vor allem mit einer "verbindenden" Idee für die Mitarbeiterschaft und das ganze Haus. Dabei war eines schon klar: Das Projekt würde einzig sein in seiner Art, in seiner Dimension und vor allem in der Region. Denn ein Krankenhaus als Kunstwerk der Kulturlandschaft 2010 - das war noch nie da.
Die Fragen waren bohrend. Die Augen leuchteten auf. Ein Lächeln erschien auf dem Gesicht. Also, "Wie stellen Sie sich das vor - Der Salinger ist verrückt." "Aber geht nicht, gibt's nicht" - und das Haus nahm tatsächlich den Impuls auf, die triste Aussenfassade des Krankenhauses in ein strahlendes "BUNT" zu verändern. Impulse werden einmal gegeben und mutige Macher nehmen sie wahr. Aber was heisst dies nun konkret?

Busse - Bahnen - Krankenhäuser -
Fassadenrenovierung muss nicht teuer sein

Dass "Bunt" nicht nur fürs Auge schöner ist, sondern auch noch zur Gesundheit des Menschen beitragen kann, konnte man zu diesem Zeitpunkt bereits schon seit einem guten halben Jahr mit unserem deutschlandweit einzigartigen Pilotprojekt "HeilKUNST" erfahren. Die Idee unseres Ausstellungs- und Seminarkonzeptes: Die Erschaffung einer gesundheitsförderlichen Lebenswelt im Setting Krankenhaus, die viel zur Gesundheitsmotivation jedes einzelnen beitragen kann. Und das nicht nur für Patienten und Besucher, sondern auch für die Mitarbeiter des Hauses.

Und, dass das Projekt "HeilKUNST" eines Tages von innen nach aussen streben würde, war auch zu erwarten. Denn ein gutes Gefühl wollte an die Öffentlichkeit, wollte die ganze Region daran teilhaben lassen. Und nun steht sie da. Deutschlands erste vollverklebte Krankenhausfassade.
Der Trick war, Vorhandenes zu nutzen und weiterzuentwickeln. Metalleinfassungen - Fassadenbefahranlagen - Folienbeklebung. Eins und Eins und Eins. Genial, oder? Und im nachhinein ganz einfach! Richtig schön bunt ist sie geworden, die Fassade des Marienhospitals Herne - ein Vorzeigekunstwerk, weithin sichtbar für jeden.


buntes Marienhospital
Wir laden Jeden dazu ein, an unseren Projekten teilzunehmen. Überlegen wir gemeinsam, wie können wir unsere eigenen vorhandenen Fähigkeiten wie Offenheit, Kreativität und Phantasie, Spiritualität in Projektideen mit einbringen. Machen wir aus unseren und Ihren Krankenhäusern einen "lebendigen, sozialen Organismus", einen lebendigen Ort, in dem Menschen für Menschen und am Menschen zusammen in Freude und gegenseitiger Wertschätzung miteinander arbeiten. In diesem Sinne ist jeder Mensch, sind wir alle, Künstler - Lebenskünstler - und können jederzeit und an jedem Ort unseres Tuns unser persönliches Wirkzeichen setzen. Hier ein kleines "Danke", dort ein Lächeln. Einfachste Ausdrucksmöglichkeiten jeglicher kreativen menschlichen Tätigkeit. Mit allem, was wir als Menschen gestalten, sprechen, denken und somit als eine geistige Leistung schöpferisch hervorbringen - mit all dem werden wir als Einzelne gesundheitsfördernd - stimmungsaufhellend - für unsere Krankenhäuser aktiv.

Wir sollten uns langsam aber sicher nicht mehr mit dem ob beschäftigen, sondern damit, wie es uns gelingen kann, in den Krankenhausalltag wieder ein wenig mehr Liebe hinein zu tragen.


Lachyoga zur Therapieunterstüt- zung

Die holistische Medizin, wie wir sie nachfolgend vertreten und verstanden wissen wollen, betont die psychosozialen Aspekte des Heilungsprozesses und legt den Schwerpunkt auf die Erhaltung der Gesundheit durch gesundheitsfördernde Maßnahmen im Vorfeld - und nicht auf die Behandlung von Krankheiten.

Unser Konzept der «wortgeführten Ausstellungen» stellt eine solche gesundheitsfördernde Maßnahme dar und bietet eine hervorragende Basis für weitere Schritte, die hierauf aufbauend den Boden für eine «gesundheitsfördernde Lebenswelt Krankenhaus» bereiten kann ... weiter»» (zum Konzept)